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Technischer Dienst


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Technik im Krankenhaus

 Über 2.100 größere und kleinere medizinische und nicht medizinische Geräte sind im Krankenhaus Kirchdorf rund um die Uhr in Betrieb. Ihre einwandfreie Funktion, aber auch das umfassende Know-how des Anwenders, sind wesentliche Kriterien zur Aufrechterhaltung der Anlagen, Geräte und Räumlichkeiten. Zuständig dafür sind die insgesamt 17 MitarbeiterInnen der Abteilung Instandhaltung/Technik des LKH Kirchdorf, die ein abwechslungsreiches und verantwortungsvolles Aufgabengebiet innehaben aber oft nur wenig bekannt sind.
Die Medizintechnik, ein Teil des umfassenden Aufgabengebietes der Abteilung Instandhaltung/Technik, ist ein sehr verantwortungsvoller Bereich, denn in Spitälern muss sich jedes Gerät in einem Top-Zustand befinden – immerhin steht hier die PatientInnen- und MitarbeiterInnensicherheit auf dem Spiel.
Der Sicherheitsgedanke begleitet die MitarbeiterInnen der Medizintechnik daher vom Eintreffen neuer Anlagen bis zur Reparatur der einzelnen Geräte. „Die Aufstellung und erste Inbetriebnahme neuer Geräte erfolgt meist gemeinsam mit dem Techniker der Herstellerfirma, die anschließende Schulung der AnwenderInnen führen wir selbst durch“, meint Ing. Karl Adlberger, Technischer Betriebsleiter.  Der MitarbeiterInnenschulung schenken die Techniker besondere Aufmerksamkeit, denn der richtige Umgang mit dem Gerät dient nicht nur der eigenen und der PatientInnen-Sicherheit, sondern erspart in vielen Fällen unnötige Reparaturarbeiten, die auf Anwenderfehler zurückzuführen sind.


Flexibel und in vielen Bereichen einsetzbar

Neben den Medizintechnikern sind im LKH Kirchdorf aber auch Installateure, Elektriker, eine Malerin, ein Tischler sowie ein Mitarbeiter, der Maurertätigkeiten übernimmt, tätig. Bei einer Bruttofläche von 30.000 m² mit insgesamt 1.250 Räumen fallen auch jede Menge Aufgaben an - bis zu 4.500 Aufträge jährlich.

Wartung, Instandsetzung und Servicearbeiten an Geräten und Anlagen sind ein Teil des umfangreichen Aufgabengebietes der Abteilung Instandhaltung/Technik – ebenso wie die Mülltrennung, die Pflege der Außenanlagen, die Winterräumung und die Mitbetreuung der Telefonanlagen.

"In den Kompetenzbereich der Abteilung Instandhaltung/Technik fallen auch der Brand-, der Katastrophen- und der ArbeitnehmerInnenschutz. Gerade in diesem Bereich sind regelmäßige Schulungen für alle KrankenhausmitarbeiterInnen unumgänglich, damit wir für den Ernstfall bestens gerüstet sind“, betont Ing. Karl Adlberger.

Schutzmaßnahmen spielen aber auch bei Neu-, Zu- und Umbauten eine ganz wesentliche Rolle und werden ebenfalls von den MitarbeiterInnen der Abteilung Instandhaltung/Technik getroffen. „Wir sind aber auch aktiv an der Planung und Umsetzung von Bauprojekten beteiligt. Die Erstellung eines Zeitplanes, die Bauaufsicht und die Abnahme der umgesetzten Maßnahmen von den Baufirmen fallen ebenso in unseren Kompetenzbereich wie die selbstständige Durchführung von Umbauten und Raumadaptierungsarbeiten.“, so Adlberger

 

Heiß oder kalt? Energiesparen leicht gemacht

Ein weiteres Verantwortungsgebiet der Haustechniker stellt das komplette Warm-, Kalt- und Abwassernetz dar. Außerdem betreut die Abteilung insgesamt 67 Zu-, Abluft- und Klimaanlagen sowie die Gebäudeleittechnik. Besonderes Augenmerk legen die Kirchdorfer auch auf den sparsamen Umgang mit Energie und haben sich daher am Projekt der gespag „Minus 20 %“ beteiligt.  Dabei wurde die bisher größte Energiesparmaßnahme im November dieses Jahres abgeschlossen. Es handelt sich um die Generalsanierung bzw. Erneuerung der Umformerstationen sowie der Warmwasserbereitungen. Parallel dazu wurden auch Teile der Hauptversorgungsleitungen der Warmwasserversorgung adaptiert. Kostenpunkt: € 273.000.

Ein Techniker betreut die Umformerstation
Die Umformerstation wird gewartet

Weiters betreut die Technik :

  • Sieben Personenlifte und einen Materiallift
  • Notstromversorgung
  • Sterilisation inkl. der dafür notwendigen Dampferzeugung, die auch den Reindampf für die Luftbefeuchtung und die Küche bereitstellt.
  • Instandhaltung eines Personalhauses mit 51 Wohneinheiten

 

Um die Dimensionen des Energieverbrauchs eines Krankenhauses zu erkennen, die Zahlen im Detail:

Energieverbrauch:
Wärme:   ca. 5.000 MWh/Jahr (ca. 200 Haushalte)
Strom:     ca. 3.000 MWh/Jahr (ca. 700 Haushalte)
Wasser:  ca. 30.000 m³/Jahr (ca. 250 Haushalte)

 

Umfassende Investitionen in Technik und Geräte

Das LKH Kirchdorf bietet seinen PatientInnen eine umfassende medizinische und pflegerische Versorgung in einem freundlichen und familiären Umfeld. Moderne Geräte unterstützen ÄrztInnen, Pflegefachkräfte und TherapeutInnen bei ihrer täglichen Arbeit mit den PatientInnen. Doch gerade im medizintechnischen Bereich gibt es beinahe täglich neue Entwicklungen und technische Verbesserungen. Ein Gerät das heute als modern gilt, ist innerhalb kürzester Zeit technisch bereits wieder überholt und muss ausgetauscht werden. Um die PatientInnen adäquat versorgen zu können, wird laufend in neue Geräte investiert.