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Kinder- und Jugendheilkunde![]() Kontakt | Details | | ![]() Einzigartiges Pilotprojekt in Kirchdorf gewährleistet optimale Versorgung und bringt EinsparungspotenzialKindergruppenpraxis hat gestartetMit 11. Juli ging die Kinderarzt-Gruppenpraxis in den Räumlichkeiten in der Ordination von Prim. Häckel, in der Parkstraße 24 – gegenüber der Volksschule Kirchdorf eröffnet. Das hat zur Folge:
Adresse: Kindergruppenpraxis, Parkstraße 24, 4560 Kirchdorf, Tel: 07582/2858 Das Kinderäzteteam ![]() v.l. Dr. Elmar Mellinger, interim. Abteilungsleiter Dr. Gerhard Pöppl, Dr. Sophie Schütte-Weixlbaumer, Dr. Richard Burtscher, Dr. Alfred Mühlberger Das Projekt Schon im Jahr 2009 entstand am Landes-Krankenhaus Kirchdorf die Idee, die Zusammenarbeit zwischen dem intra- und extramuralen Bereich zu intensivieren, um Einsparungen im Spital bei gleicher Versorgungsqualität zu ermöglichen. Seither wurde an einer Umsetzung dieser Idee im Bereich der Kinder und Jugendheilkunde gearbeitet. So entstand, einzigartig in ganz Österreich, eine Kinder-Gruppenpraxis von ÄrztInnen aus dem LKH Kirchdorf, die eng mit dem Krankenhaus zusammenarbeitet. Das Pilotprojekt, das langfristig eine optimale Versorgung der Bevölkerung aus der Region gewährleistet, geht im Juli 2011 in Betrieb. Mit dem Start des Projekts setzen das gespag-Spital Kirchdorf, die Ärztekammer für OÖ und die OÖ Gebietskrankenkasse einen Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen ÄrztInnen und einem Krankenhaus. Spitäler sollten Gesundheitsdrehscheiben sein, die in enger Zusammenarbeit mit dem niedergelassenen Bereich eine umfassende Versorgung der Menschen in der Region anbieten. Durch das Engagement der Kollegialen Führung, der Ärztinnen und Ärzte der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde, der Ärztekammer sowie der oberösterreichischen Gebietskrankenkasse ist es nun gelungen, dieses neue, einzigartige Konzept umzusetzen. Mit 11. Juli 2011 wird die Kinderambulanz in die Kassengruppenpraxis für Kinder- und Jugendheilkunde in Kirchdorf ausgelagert. Dort werden im Wechsel mindestens drei FachärztInnen als niedergelassene ÄrztInnen tätig sein, die gleichzeitig der Abteilung für Kinder und Jugendheilkunde des LKH Kirchdorf angehören.
Versorgung im Detail:Die normale Kinderambulanz wird in die Kinderfacharzt-Gruppenpraxis ausgelagert. Diese wird von mindestens drei Fachärzten der Kinderabteilung geführt. Notfälle werden selbstverständlich weiterhin rund um die Uhr im Spital behandelt. Die stationäre Versorgung an der Abteilung wird erhalten bleiben. In den Nachtstunden ist zudem immer ein/e Facharzt/- ärztin in Rufbereitschaft. Keine urlaubsbedingten Schließungen in der Kinder-Gruppenpraxis Erweiterte Ordinationszeiten mit zwei Nachmittagsordinationen und Samstag-Vormittag. Für die OÖ Gebietskrankenkasse ein wegweisendes Projekt Für die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse gilt dieses einzigartige Pilotprojekt als wegweisend, weil es zu einer besseren Vernetzung von Spital und den niedergelassenen FachärztInnen führt. Eine optimale medizinische Versorgung in der Region ist gewährleistet, ausgeweitete, patientInnenfreundliche Öffnungszeiten, kurze Wartezeiten und ein ganzjähriger Betrieb sind für die PatientInnen klare Vorteile. „Mit diesem Modell sorgen wir dafür, dass unsere Versicherten die richtigen Leistungen zum richtigen Zeitpunkt in der besten Qualität erhalten. Wesentliches Ziel ist es, die intra- und extramurale Kinderversorgung in der Region Kirchdorf zu sichern und den Patientinnen und Patienten eine qualitätsvolle medizinische Versorgung möglichst kundenfreundlich zu bieten“, ist Mag. Franz Kiesl, Ressortdirektor der OÖGKK, von diesem neuen Pilotprojekt überzeugt. Trotz Kostenreduktion unter Beibehaltung der umfassenden VersorgungDie Spitalsreform II sieht auch für das LKH Kirchdorf Einsparungen vor. Mit der Umsetzung des Pilotprojekts Kinder-Gruppenpraxis können bei gleichbleibender Versorgungsqualität nun fünf Betten auf der Abteilung eingespart werden. Möglich ist dies durch eine Fusionierung der intra- und extramuralen Versorgung und dem daraus resultierenden Abbau von Doppelgleisigkeiten. „Es gibt weiterhin eine Rundum-die-Uhr-Versorgung bei deutlicher Kostenreduktion im Spitalsbereich durch die Nutzung von Synergien. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstehen keinerlei wirtschaftliche Nachteile und für die Gebietskrankenkasse fallen durch die Organisationsform keine Mehrkosten an“, sagt Prim. Schuberth. Projekt wird laufend evaluiertDas Pilotprojekt der Kinder-Gruppenpraxis in Kirchdorf wird laufend evaluiert werden. Hier stehen natürlich die PatientInnen im Mittelpunkt: PatientInnenzufriedenheit im Krankenhaus und in der Gruppenpraxis, Zufriedenheit der ZuweiserInnen, Wartezeiten auf einen Termin und in der Ordination, Entwicklung der ambulanten Frequenzen und der ambulanten Leistungen sollen nach einer Laufzeit von mindestens zwei Jahren abgefragt werden. Anhand der Ergebnisse werden dann gemeinsam (gespag, OÖGKK, Ärztekammer für OÖ) allfällige Maßnahmen zur Verbesserung festgelegt. Die Gruppenpraxis in Kirchdorf hat sich auch verpflichtet den Prozess zur Erlangung des EPA-Qualitätszertifikates zu durchlaufen.
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