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Modernisierung des LKH Kirchdorf durch Generalsanierung

Bis 2014 wird das Landes-Krankenhaus Kirchdorf in mehreren Etappen generalsaniert.

Im Jahr 2008 werden unter anderem der Dachboden ausgebaut, ein neuer Vortragssaal an die Gesundheits- und Krankenpflegeschule angebaut und die Intensivstation umgebaut werden. Insgesamt sind für die Generalsanierung 32,3 Millionen Euro veranschlagt.

Die Gesundheitsinformatik und weitere Büros wurden im ausgebauten Dachboden des Altbaus bereits neu situiert. Auch werden die im Untergeschoß entstandenen neuen Räumlichkeiten für die Bettenzentrale bereits genutzt. „Enorme Bedeutung hat auch der Zu- und Umbau der Intensivstation“, sagt Dipl.-KH-BW Friedrich Winter, Kaufmännischer Direktor des Landes-Krankenhauses Kirchdorf. Zwischen September 2008 und 2009 wird die Intensivstation deshalb als Provisorium geführt werden.

Im Erdgeschoß wird eine Zentralgarderobe für das gesamte Personal eingebaut. Die Generalsanierung betrifft auch die Gesundheits- und Krankenpflegeschule. Sie wird adaptiert und bekommt einen Zubau mit Vortragssaal.

Auch für 2009 gibt es einen straffen Zeitplan. Am Plan stehen die Inbetriebnahme der neuen Intensivstation und des Aufwachraums im ersten Obergeschoß. Die Müllzentrale im Untergeschoß wird ebenfalls umgebaut. In fünf Etappen soll die Sanierung der Operationssäle über die Bühne gehen. Dabei sind pro OP etwa zehn Monate eingeplant. Endoskopie und Ergotherapie werden neu situiert, die Rettungszufahrt komplett neu gebaut.

2010 bis 2014 wird es neben baulichen auch zu organisatorischen Änderungen kommen. Die Sterilisation, die während der Umbauphase in einem Container untergebracht sein wird, wird neu errichtet. Ambulanz und Bettentrakt werden saniert. Organisatorisch werden die Abteilungen Gynäkologie/Geburten sowie Kinder- und Jugendheilkunde in einem Mutter-Kind-Zentrum zusammengeführt. Aus Orthopädie und Unfallchirurgie wird eine Abteilung und sowohl stationäre als auch ambulante PatientInnen werden künftig an einer Stelle zentral aufgenommen. Weiters am Plan bis 2014: Die Adaptierung der Inneren Abteilung, der Umbau der Eingangshalle, der Umbau der Verwaltung und der Räume der Kollegialen Führung, der Bau einer Verbindungsbrücke zum Personalhaus sowie die Sanierung des Personalhauses.

Durch die baulichen Maßnahmen erhält das Krankenhaus nicht nur eine modernere Optik sondern vor allem wird dadurch für eine komfortablere und ansprechende Ausstattung der Patienten- und Untersuchungszimmer gesorgt. Die engere Anbindung einzelner Bereiche des Krankenhauses ermöglichen künftig effizientere Abläufe, die wiederum den Patientinnen und Patienten in Form eines rascherem Behandlungsablaufs zu Gute kommen werden.

Während der Umbauphase wird versucht den täglichen Ablauf so wenig als möglich zu beeinträchtigen - sollte dies nicht immer möglich sein, so bitten wir um Ihr Verständnis!