Ohne Angst ins Krankenhaus - Kindererlebnistage 2004
Am 3. und 4. März 2004 fanden im Krankenhaus Kirchdorf wieder die Kindererlebnistage statt. Auf Einladung des Krankenhauses konnten insgesamt 280 Volksschüler und 100 Kindergartenkinder wieder einmal einen Blick hinter die Kulissen eines Krankenhauses werfen.
Zielsetzung:
Der jüngsten Generation die Angst vor einem Krankenhausbesuch bzw. -aufenthalt zu nehmen.
Beim Erlebnistag der besonderen Art erwartete die Kinder ein äußerst abwechslungsreiches Programm:
Aufgeteilt in kleine Gruppen geht es mit einer Führung durch das Haus, wo vor allem die Geburtenabteilung, die Kinderabteilung und sogar der OP-Saal näher unter die Lupe genommen werden. Den Höhepunkt stellt die Besichtigung des Rettungsautos vom Roten Kreuz Kirchdorf dar. Begleitet werden die Kleinen von einem ‚Nadelmonster’, das jedoch alles andere als zum ‚Fürchten’ ist und den Kindern Geschichten vorliest. Auf symbolisch spielerische Art und Weise soll somit die Angst vor Nadeln minimiert werden.
Bild: viel Spaß hatten die Kinder im Badelift
Auch von Seiten der Schulen und Kindergärten wird die Aktion sehr geschätzt:
Besonders schätzen wir das reichhaltige Angebot an Anschauungsmaterialien, das vom Krankenhauspersonal für die Kinder in professionell geführter Form mit allen Sinnen eingesetzt bzw. präsentiert wird“, betont Brigitte Humpl, Direktorin der Volksschule 1 in Kirchdorf.
Für die SchülerInnen stellt der Ausflug ins LKH Kirchdorf sozusagen das Highlight dar, denn schon vor dem Besuch setzen sie sich intensiv mit dem Thema Krankenhaus auseinander. Volksschullehrer Gerhard Rührlinger: „Eigene Krankenhausaufenthalte, Krankheitsgeschichten oder Unfälle innerhalb der Familie bieten reichlich Stoff für Unterrichtsgespräche und Begriffsklärungen. So wird unstrukturiertes Vorwissen geordnet und in Zusammenhang gebracht. Filme, Bücher und andere Informationsquellen erweitern den Horizont und machen neugierig auf bisher noch Unbekanntes. Nach dem Besuch wird das mitgebrachte Wissen ausgetauscht und ergänzt, schließlich in schriftlicher und zeichnerischer Form dargestellt und so noch einmal gefestigt. Am Ende besitzt jedes Kind eine anschauliche Sammlung neuen Wissens und neuer Erkenntnisse in Form eines Projektbuches.“
 Beim Fingergipsen |
 Die Kinder vom Kindergarten Grünburg stellten sich als Dank mit einem selbstgebastelten Plakat ein. |